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- 4th International SAXS/GISAXS Workshop (PDF)
Sep 09-11, Leoben, Austria - Navigated Atomic Force Microscopy - N8 NEOS
Sep 15, Free Webinar - 17th Bruker Users‘ Group Meetings 2010 - Single Crystal X-ray Diffraction
Sep 19-22, Karlsruhe, Germany - Good Diffraction Practice III - Powder XRD Instrumentation and Data Quality
Sep 30, Free Webinar - COM2010 - Conference of Metallurgists
Oct 03-06, Vancouver, British Columbia, Canada
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Pharmazeutische Produkte
Die exakte und zuverlässige Analyse aller Stoffe und Daten ist die Grundlage der pharmazeutischen Forschung, Entwicklung und Produktion. Traditionell sind dabei zerstörungsfreie Methoden unter Verwendung von Röntgenstrahlen von entscheidender Bedeutung. Auch bei brandaktuellen F&E-Aktivitäten wie Nanoemulsionen, Nanomaterialwirkstoffen, Wirkstoff- und Synthesescreening ist die Röntgenanalytik äußerst nützlich. Die hier anwendbaren Methoden sind die Röntgenpulverdiffraktometrie (XRPD), die Einkristalldiffraktometrie biologischer und chemischer Kristalle (SCD), die Kleinwinkelröntgenstreuung (SAXS) sowie die Röntgenfluoreszenzanalyse (XRF). Sie sind für die verschiedenen Schritte der pharmazeutischen Wertschöpfungskette, von der Entdeckung über die Entwicklung bis hin zur Produktion von Medikamenten, von unterschiedlicher Bedeutung.
Röntgenanalytik zur Erforschung neuer Medikamente
In der Medikamentenforschung können Röntgenanalysemethoden zur Erkennung neuer Leads und der Validierung neuer Targets dienen. Die Automatisierung des Kristallwachstums mit unserem System CRYSTAL FARM erzeugt eine angemessene Anzahl von Targets, die dann für die kristallographische Strukturbestimmung mit dem System X8 PROTEUM oder KAPPA APEX II geeignet sind. Die qualitative Phasenanalyse, polymorphes Screening mit hohem Probendurchsatz (HTS) und die Bestimmung der aktiven pharmazeutischen Ingredienzien (API) können mit unseren Pulverdiffraktometriesystemen D8 DISCOVER mit GADDS im Hochdurchsatzmodus sowie mit dem D8 FOCUS und dem D8 ADVANCE durchgeführt werden.
Röntgenanalytik zur Medikamentenoptimierung
Lead-Optimierung, Morphologie, Polymorphismus und Umweltbedingungen sind die wichtigsten Faktoren für Medikamenten- und Prozeßentwicklung. Die Einkristalldiffraktometrie und die Pulverdiffraktometrie sind hier von großer Bedeutung, da sie zerstörungsfrei arbeiten und und eindeutige Ergebnisse liefern. Die APIs oder Preßlinge bleiben unbeschädigt, so daß die Untersuchungsergebnisse direkt für Patentanmeldungen zur Sicherung des geistigen Eigentums verwendet werden können. D8 DISCOVER mit GADDS CS/CST ermöglicht polymorphes oder Salz-Screening kombinatorischer Bibliotheken mit hohem Durchsatz. Zusätzlich kann SAXS mit NANOSTAR zur Untersuchung Medikamentenlieferprozesses und der Löslichkeit angewandt werden. Klimakammern ermöglichen In-situ-Untersuchungen von Veränderungen in Substanzen bei unterschiedlichen Temperaturen und/oder Feuchtigkeiten.
Röntgenanalytik zur Medikamentenproduktion
Die Qualitätskontrolle und die Überwachung der Festkörpereigenschaften von APIs und Füllmitteln ist Aufgabe der Produktion. XRD- und XRF-Methoden können zur Unterstützung bei der Überwachung der quantitativen Phasenanalyse und polymorpher Inhalte sowie der chemischen Zusammensetzung eingesetzt werden. Vollautomatische XRPD- und XRF-Lösungen werden von D4 ENDEAVOR, S4 PIONEER und S8 TIGER geboten.
Röntgenanalytik für die Echtheitsprüfung
Die Charakterisierung von Markenmedikamenten und ihren Generika ist eine grundlegende Aufgabe der pharmazeutischen Analytik. Derzeit ist die Analyse von Medikamentenzusammensetzung und Spurenelementen nicht zufriedenstellend gelöst. Die Verwendung von Methoden wie Atomabsorptionsspektroskopie (AAS) oder induktiv gekoppelte Plasma-optische-Emissionsspektroskopie (ICP-OES) wird oftmals durch die Probenqualität, notwendigen Probenaufschluss oder durch Matrix-bezogene Schwierigkeiten beschränkt.
Mit der Totalreflexions-Röntgenfluoreszenzspektroskopie (TXRF) können sogar Probenmengen von weniger als einem Milligramm auf ihren Spurenelementgehalt hin untersucht werden. Das S2 PICOFOX TXRF-Spektrometer gestattet die qualitative und quantitative Analyse Echtheitsanalyse von Medikamenten. Da diese Methode auf internen Standards beruht, ist keine externe Kalibrierung notwendig. Proben unbekannter Zusammensetzung können schnell analysiert werden, ohne dass es dabei zu Einschränkungen durch Matrixeffekte, zu enge Kalibrierungsbereiche oder ungelöste Partikel kommt.
Weitere Informationen
Flüssige und amorphe Proben - Charakterisierung von Nanostrukturen mit Paarverteilungsfunktionen
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